Sydney Youngblood

035sydney youngblood by fotograf rayk weberWEBSechs Millionen verkaufte Tonträger und schweißtreibende Live-Performances, die in ihrer Intensität nicht selten an den Godfather des Soul James Brown erinnern: Sydney Youngblood gehört auch heute noch zu den vielgebuchten Entertainern der Soul – und Popszene. Im vorigen Jahr kehrte er mit einer vielbeachteten Duett-Version seines Welthits „Sit And Wait“, begleitet von Jesse Ritch, zurück ins Plattenbiz. Jetzt legt er sein erstes Album seit 20 Jahren vor: „Black Magic“, eingespielt während der vergangenen drei Jahren, zeigt den charismatischen US-Amerikaner  frisch und inspiriert wie selten zuvor. In Ko-Produktion mit dem Mannheimer Produzenten und Keyboarder Günter Geiger sowie einigen der besten Studiomusikern der Mannheimer Szene entstand ein vielschichtiges Klangwerk zwischen Pop und Soul. Als erste Vorabauskopplung daraus erscheint mit „Tell Me Why“ ein positiv-perlender Pop-Track, der durch viel Motown-Flair wie geschaffen dafür ist, um als erste Veröffentlichung des neuen Labels 7soul  an den Start zu gehen.

Geboren 1960 in San Antonio, Texas (USA), stand Sydney bereits mit sehr jungen Jahren auf der Bühne, spielte schon als dreijähriger mit Daddys "Scheiben". Was früher ein Spiel war, wurde schnell zur Leidenschaft und zum Lebensinhalt. Bereits als sechsjähriger gewann er in seiner Heimatstadt einen Nachwuchswettbewerb. Damals nannte ihn seine indianische Großmutter " Youngblood" und gab damit seiner Lebendigkeit den passenden Namen. Mitte der 80 Jahre spielte und sang er in Bands, war ein paar Monate mit der Charles Show als Duo unterwegs, bis er 1988 sein Soloprojekt mit verschiedenen namhaften Produzenten startete. Mit seinem Debüt- Album "Feeling Free", welches zuerst in England veröffentlicht wurde, gelang ihm 1989 der Durchbruch. Die Auskopplungen der Smash Hits "If only I could" und "Sit and Wait" stürmten weltweit die Charts und wurden zu seinem persönlichen Markenzeichen. Auch mit dem Etta-James-Klassiker "I'd rather go blind" hatte Sydney Youngblood Erfolg und sicherte sich mit diesem Hit eine Chartnotierung in den USA. Mit allen seinen drei, in den 90er-Jahren veröffentlichten Alben schaffte der Sänger den Sprung in die Charts: „Passion Grace and Serious Bass“  (1991), “Just The Way it is“ (1993) und „The Hat Won´t Fit” (1994).

Nach einem längerjährigen USA-Aufenthalt Ende der 90er-Jahre lebt er heute mit seiner Familie wieder in der Gegend Mannheims, und sorgt, solo oder begleitet von der exzellenten Soul-Band Shebeen - in vielen schweisstreibenden Live-Auftritten für viel Begeisterung bei Soulfans allen Alters. Auch in vielen TV- Shows ist der sympathische, stets freundliche Künstler gerngesehener Gast – alleine im vorigen Jahr waren es sechs hochkarätige Shows, darunter den ZDF- Fernsehgarten oder die ARD/WDR Weihnachtsshow, wo er seinen selbstgeschrieben Weihnachtstitel vorstellte: „Christmas is You“, so der Titel, schaffte es sogar zu einer Chartplatzierung beim Branchenführer Amazon. 

Egal ob auf seinen Alben oder Live auf der Bühne- Sydney überzeugt immer wieder mit seiner ausdruckstarken Stimme und seiner Virtuosität an Bass und Querflöte.

Das Album: Die Story  

Sechs Millionen Tonträger hat Sydney Youngblood bis heute verkauft –  doch zwanzig Jahre hat er kein Album mehr veröffentlicht. Kein Wunder, daß „Black Magic“, außer in Deutschland auch in Resteuropa und den USA veröffentlicht, bei R´n´B-Fans heiß erwartet wird.

Dem Keyboarder und Produzenten Günther Geiger und Schlagzeuger Michael Germer, zusammen mit Sydney in dessen Band Shebeen aktiv, gelang es Sydney 2010 für ein Albumprojekt zu begeistern. Als Exekutive Producer holten sie die Mannheimer Manager Markus Sprengler und Eric Schaber mit ins Boot. Nach und nach tüftelten sie an neuen Songs, erarbeiteten sie die Arrangements und spielten sie – zusammen mit Musikern wie Alex Auer,  Willy Wagner oder Wolfgang Kunschner ein. 13 Songs wurden zwischen 2010 und 2013 eingespielt. Einer davon „On and On“, eine eingängiger Pop-R´n.B-Mix wurde als Single ausgekoppelt und erreichte sogar eine Platzierung in den Radiocharts. Interne Rechtsstreitigkeiten unter Musikern und Produzenten jedoch sorgten dafür, dass eine Langspielveröffentlichung nicht zustande kam. „Jeder stritt mit jedem – und wir dachten schon, dass dieses Album nie mehr veröffentlicht werden würde“, erinnert sich Günter Geiger.

Erst nachdem Sydney ein Duett mit Jungstar Jesse Ritch aufnahm, kamen alle wieder zusammen: „Sit And Wait“, im September 2013 erschienen, schaffte es in mehrere Radio-Playlists, das im Studio gefilmte Musikvideo eine Viertelmillion Clicks, und Syd & Jesse waren Attraktionen in vielen TV- und Radiosendungen. Eine davon, in SWR 1, war Anlass für alle Beteiligten, sich wieder zusammenzusetzen.

Und nach längeren Verhandlungen liegt das Album jetzt vor: „Black Magic“, eine überaus inspirierte musikalische Reise durch alle Spielarten des R´n`B und Pop. Es ist ein zeitloses Stück Soul, mit einem Ausnahme-Sänger in Hochform – und vielen musikalischen Facetten: Von zurückgelehntem Midtempo-Soul mit griffigem Satzgesang („It´s About You”, “Darlin´…Dance” ) bis zu hitverdächtigen Radio-Pop mit Mowton – Flair (“Tell Me Why” “On-n-On”); von sexy, subtil – flirrenden und rhythmisch expressiven Funk-Tracks  (“Everyday, “Just For You” ) bis hin zu elegischen Soul-Balladen  („I´´ll Be By Your Side“, “4-Ever We As 1”) – Sydney Youngblood zeigt sich in jeder Phase stimmlich variabel und ungeheuer inspiriert. Auf  den zwei Versionen von “Exotic Lady” lässt Sydney seinem jungen Produktionsteam freien Lauf - und Rapper NITRO ans Mikro. Drei Cover-Versionen gibt es auch: Bei den Neuversionen seiner Millionenhits „If Only I Could“ und „Sit And Wait“ holte er sich mit dem Rapper Joe  und Jesse Ritch arriverte Partner mit ans Mikro, seine emotionale Version von „Why Can´´t We live Together“ aber performt Sydney selbst: „Mein All-Tim-Favourite“.

„Ich bin sehr glücklich, dass dieses Album nun endlich erscheint“, freut sich Sydney Youngblood. „Denn es ist sicherlich das wichtigste einer Karriere. Viel Persönliches und Herzblut steckt darin, von mir wie auch den beteiligten Musikern. Ich hoffe, dass die Magie der Musik greifbar wird. Deshalb habe ich auch diesen Titel gewählt: ,Black Magic´.“  

http://www.sydney-youngblood.com/

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